Gattung Amara Bonelli, 1810 Carabidae - Harpalinae - Zabrini
  Von Arved Lompe (n. F. Hiecke)
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Paill, W. (2016): Österreichische Erstnachweise von Amara makolskii Roubal, 1923 und ein Bestimmungsschlüssel der Amara communis-Gruppe (Coleoptera, Carabidae, Zabrini) - Entomologische Blätter, 112(1):275-286 Private Datei: F:\taxa\coleo\scans\Paill2016 Amara.pdf
  Von den Harpalinae und Zabrus durch 2 Supraorbitalborsten (einige Arten der Untergattung Leirides haben nur 1 Supraorbitalborste) zu unterscheiden, von den Pterostichinae durch den Besitz von 3 oder mehr Borsten auf dem vorletzten Glied der Lippentaster verschieden. Von Zabrus außerdem durch nur einen langen Vorderschienenenddorn und von den Harpalinae durch die vor der Spitze gekreuzten Epipleuren der Flügeldecken zu unterscheiden. Die zahlreichen, oft schwer unterscheidbaren Arten leben meist in trockenen Biotopen, auf Kulturboden wie Ödland, im Gebirge und in der Ebene. Sie sind unter Steinen, Blattrosetten, zwischen Graswurzeln und unter dichter Vegetation anzutreffen. Sie ernähren sich teils phytophag (Amaren sind nicht selten in den Fruchtständen von Gräsern, Cruciferen und anderen Pflanzen zu finden), teils carnivor, wahrscheinlich von gemischter Kost. 1 oder 2 Generationen im Jahr. In der Tabelle fehlen die noch nicht hinreichend geklärten Arten A. (Celia) solieri Putzeys 1870, die aus der Schweiz beschrieben wurde, und A. (s.str.) exsculpta Hausmann 1863, ebenfalls aus den Alpen beschrieben. Die erste ist vielleicht identisch mit A. samnitica Fiori 1898 (aus den Abruzzen), die zweite mit A. ovata F. oder eurynota Panz..
#1 Enddorn der Vorderschienen 3-spitzig [Abb.1]; meist mit Scutellarporenpunkt, der nur ausnahmsweise auf einer Flügeldecke, sehr selten auf beiden fehlen kann. Untergattung

   ...Zezea Csiki, 1929

AMARA PLEBEJA
Abb.1
 
-- Enddorn der Vorderschienen einfach. Mit oder ohne Scutellarporenpunkt

   ...2

 
#2 Von den an der Basis des Halsschildes jederseits (meist) vorhandenen 2 Basalgrübchen ist das äußere gegen den Seitenrand des Halsschildes durch eine gerade oder schrägstehende Längsfalte begrenzt (Betrachtung schräg von hinten!), die den Hinterrand des Halsschildes erreicht; mitunter verschmelzen dabei beide Grübchen zu einer großen, stark punktierten Grube. Im Zweifelsfalle immer ohne Scutellarporenpunkt, nie metallisch gefärbt und immer größer als 6,5 mm. Hierher gehört auch A. equestris, die als einzige Art am Hinterrand der MittelschenkeI 4-8 Borsten besitzt. (Untergattung Curtonotus, Bradytus, Leirides, Percosia und Leiocnemis montana)

   ...3

 
-- Das äußere Grübchen an der Basis des Halsschildes fehlt entweder ganz oder ist, wenn vorhanden, außen nicht deutlich faltig begrenzt [Abb.2]; Arten mit stark vertiefter, sehr schräg stehender kommaförmiger oder 3-eckiger äußerer Basalgube (mit der Spitze zum Halsschildhinterwinkel zeigend) gehören immer hierher, ebenso Arten mit nur 2 Borsten auf dem Prosternalfortsatz. Mit oder ohne Scutellarporenpunkt; Färbung metallisch, schwarz, braun oder gelb; 4-13 mm lang; am Hinterrand der Mittelschenkel höchstens 3 Borsten.

   ...17

AMARA COMMUNIS
Abb.2
 
#3 Mittelschenkel am Hinterrand mit 4-8 borstentragenden Punkten (die Borsten brechen leicht ab!); Prosternalfortsatz gerandet und an der Spitze mit mehreren Borsten besetzt. Untergattung Percosia.
Seitenrand des Halsschildes vor den Hinterwinkeln nicht ausgeschweift [Abb.3] (selten mit der Andeutung einer solchen Ausschweifung). Äußeres Basalgrübchen des Halsschildes vom inneren deutlich getrennt, das äußere meist tiefer als das innere, die Begrenzungsfalte des äußeren schrägstehend. Der Seitenrand des Halsschildes, besonders hinten, deutlich wulstig gekantet. Gelbbraun bis braunschwarz, in der Größe sehr variabel (8,5-13,0 mm), besonders in den Alpen und anderen Hochgebirgen treten vielfach sehr große Stücke auf. Plump gebaute, oberseits stark gewölbte Art. In ganz Mitteleuropa, aber nicht sehr häufig, meist selten

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...equestris (Duft., 1812)

AMARA EQUESTRIS
Abb.3
 
-- Mittelschenkel am Hinterrand nur mit 2(-3) Borsten; Prosternalfortsatz gerandet oder ungerandet, aber nicht beborstet (höchstens mit 2 Borsten); Seitenrand des Halsschildes vor den Hinterwinkeln oft ausgeschweift (Untergattung Curtonotus, Bradytus, Leirides und Leiocnemis montana)

   ...4

 
#4 Episternen der Hinterbrust nicht länger als vorn breit. Ungeflügelte, in den Alpen endemische, relativ große und robuste Arten. Vorderwinkel des Halsschildes spitz und deutlich vorstehend. Oft nur eine Supraorbitalborste; Prosternalfortsatz ungerandet (Untergattung Leirides)

   ...5

 
-- Episternen der Hinterbrust länger als vorn breit [Abb.4]. Geflügelte Arten; Vorderwinkel des Halsschildes nur selten spitz und vorstehend (A. aulica). Immer mit 2 Supraorbitalborsten; Prosternalfortsatz gerandet (Untergattung Bradytus, Leiocnemis montana) oder ungerandet. (Untergattung Curtonotus)

   ...8

AMARA FULVA
Abb.4
 
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#5 Kopf unpunktiert, Halsschild nur an der Basis punktiert; Seiten des Halsschildes vor den Hinterwinkeln kaum ausgeschweift, fast geradlinig zu den Hinterwinkeln verlaufend, nur 1 Supraorbitalborste; 10,0-12,5 mm [Abb.5]. Wie alle Leirides-Arten schwarz bis braunschwarz, die Flügeldecken mit kräftigen Streifen; Beine rot bis hellpechbraun. In Italien (Lombardei, Südtirol) und der Westschweiz; in mehrere Rassen aufgeteilt, die Nominatrasse in den Bergamasker Alpen. (Untergattung Leirides)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...alpestris Villa

AMARA ALPESTRIS
Abb.5
 
-- Kopf punktiert, manchmal nur sehr fein. Halsschild auch auf der Scheibe oder wenigstens noch an den Seiten und vorn deutlich punktiert; 1 oder 2 Supraorbitalborsten.

   ...6

 
#6 Kleine, plump gebaute Art mit zu den Hinterwinkeln im Bogen verlaufenden Halsschildseitenrand, höchstens kurz vor den Hinterwinkeln geringfügig ausgeschweift; 2 Supraorbitalborsten; 8,0-10,0 mm. Nur in den Ostalpen Österreichs, häufig am Wiener Schneeberg. (Untergattung Leirides)

   ...nobilis (Duft.)

 
-- Schlankere Arten; Seitenrand des Halsschildes vor den Hinterwinkeln deutlich ausgeschweift, Halsschild daher herzförmig; 1 Supraorbitalborste

   ...7

 
#7 Halsschild fast doppelt so breit wie lang und stets stark punktiert; Flügeldecken zusammen breiter als 4,0 mm; 10,0-11,0 mm. In Osterreich (Kärnten, Steiermark), im nördlichen Jugoslawien und im äußersten Nordosten von Italien. (Untergattung Leirides)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...spectabilis Schaum

 
-- Halsschild höchstens 1 1/2 X so breit wie lang; seine Scheibe oft nur spärlich oder nicht punktiert. Flügeldecken zusammen schmaler als 4 mm. Kleiner als vorige Art; 8,5-10,5 mm. In Norditalien (Piemonte), den Schweizer Alpen und den Seealpen in Frankreich in mehreren Rassen. (Die ssp. psyllocephala Daniel 1898 mit 2 Supraorbitalborsten.) (Untergattung Leirides)

   ...cardui Dej.

 
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#8 Größer als 10 mm, langgestreckte Arten; Prosternalfortsatz ungerandet. Untergattung Curtonotus

   ...9

 
-- Kleiner als 10 mm, breitere und kürzere Arten; wenn langgestreckt, dann deutlich kürzer als 10 mm. Prosternalfortsatz gerandet. (Untergattung Bradytus und Leiocnemis montana)

   ...11

 
#9 Die schmale abgesetzte Kante neben dem Seitenrand des Halsschildes setzt sich nicht bis zum Porenpunkt im Hinterwinkel fort.

   ...10

 
-- Die schmale, abgesetzte Kante neben dem Seitenrand des Halsschildes erreicht den Porenpunkt im Hinterwinkel des Halsschildes; größte Breite des Halsschildes deutlich vor der Mitte. Färbung ähnlich wie bei der vorigen Art, meist etwas heller und die Flügeldecken matter. 10,0-13,0 mm. An den Küsten der Nord- und Ostsee nicht selten, im Binnenland von Mitteleuropa vor allem auf salzigem Boden, an Ruderalstellen (Trümmerschutt!), seltener auch auf Sandboden, sporadisch in ganz Mitteleuropa.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...convexiuscula (Marsh., 1802)

 
#10 Größte Breite des Halsschildes etwa in oder wenig vor der Mitte; Körper rotbraun bis schwarzbraun, Beine rot bis hell pechbraun; 10,5-15,0 mm. In ganz Mitteleuropa, überall nicht selten.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...aulica (Panz., 1797)

 
-- Oberseite deutlich bronzeschimmernd, Halsschildvorderrand nicht oder nur verloschen punktiert, die Punkte am Halsschildhinterrand deutlich feiner und spärlicher als bei aulica. Am Außenrand der Vorderschienen ist der Abstand der 5-7 Dörnchen voneinander größer als ihre Länge (bei aulica 7-10 Dörnchen, deren Abstand voneinander kleiner ist als ihre Länge). 12,5-14 mm. Montane Art der Talauen; Meldungen aus Schlesien, Osterreich, Sachsen, Bayern, Rheinauen am Oberrhein, Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Dänemark, Tschechien, Slowakei und Polen.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...gebleri Dejean,1831

 
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#11 Halsschildseiten bis zu den Hinterwinkeln gleichmäßig gerundet oder in der hinteren Hälfte höchstens geradlinig zu den Hinterwinkeln verlaufend, vor den Hinterwinkeln nicht ausgeschweift

   ...12

 
-- Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln, wenn auch manchmal nur leicht, so doch deutlich ausgeschweift.

   ...15

 
#12 Halsschild mehr rechteckig, zur Basis kaum, nach vorn nur schwach verengt; die äußere Begrenzungsfalte des äußeren Basaleindruckes schrägstehend [Abb.6]; Flügeldecken relativ kurz, Verhältnis Flügeldecken : Vorderkörper etwa 5:4 [Abb.7]; Hinterschienen der ♂ auf der Innenseite vor der Spitze bürstenförmig behaart. Körper rotbraun bis schwarzbraun. Beine hell braunrot wie die Fühler. Aedoeagus [Abb.8]. 7,0-9,5 mm. Überall in Mitteleuropa nicht selten. (Untergattung Bradytus)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...consularis (Duft., 1812)

AMARA CONSULARIS
Abb.6
AMARA CONSULARIS
Abb.7
AMARA CONSULARIS.JPG
Abb.8
 
-- Halsschildseiten stärker gerundet, nach vorn und hinten deutlich verengt; die äußere Begrenzungsfalte des äußeren Basalgrübchens gerade oder fast gerade (in der Körperlängsachse stehend). Flügeldecken länger, Verhältnis Flügeldecken:Vorderkörper etwa 5:3 [Abb.9].

   ...13

AMARA MAJUSCULA
Abb.9
 
#13 Kopf kleiner; Streifen der Flügeldecken fein und weniger deutlich punktiert; Halsschild zur Basis stark verengt und zu den Vorderwinkeln auffällig gerundet [Abb.10]; Flügeldecken mit lang eiförmigem Umriß; Hinterschienen der ♂ unbebürstet; Basis des Halsschildes stark und durchgehend punktiert. Braungelb bis dunkel rotbraun, Beine und Fühler ebenfalls hell. 6,5-8,5 mm. In ganz Südeuropa, nordwärts bis in die Südalpen und Nordjugoslawien, hier aber selten. (Untergattung Leiocnemis)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...montana Dejean, 1828

AMARA MONTANA
Abb.10
 
-- Kopf größer; Streifen der Flügeldecken kräftig eingedrückt und in den vorderen 2/3 deutlich punktiert; Halsschild zur Basis schwächer verengt und zu den Vorderwinkeln weniger stark gerundet; Flügeldecken im mittleren Teil annähernd parallelseitig. Halsschildbasis in der Mitte gewöhnlich unpunktiert; Hinterschienen der ♂ bebürstet oder unbebürstet

   ...14

 
#14 Größte Breite des Halsschildes etwas vor der Mitte; Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln häufig wenigstens mit angedeuteter Ausschweifung (siehe auch LZ    >>>16); innere und äußere Basalgrube voneinander durch eine zwischen ihnen liegende Längswölbung deutlich getrennt. Hinterschienen der ♂♂ innen vor der Spitze bürstenförmig behaart. Stirn meist ohne feines Grübchen zwischen den Augen. Etwas kleiner und vor allem schmäler (Breite 3,0-3,5 mm) als die folgende Art. Vaginalpalpen länger und schmäler. Körper hell rotbraun bis dunkel pechbraun; Beine und Fühler gelbrot bis hell pechbraun. 7,0-8,5 mm. In Mitteleuropa überall häufig. (Untergattung Bradytus)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...apricaria (Payk., 1790)

 
-- Größte Breite des Halsschildes ziemlich genau in der Mitte; Seiten des Halsschildes bis zu den Hinterwinkeln durchgehend gerundet, seltener vor ihnen geradlinig, aber ohne Spur einer Ausschweifung [Abb.9]; inneres und äußeres Basalgrübchen des Halsschildes undeutlich voneinander getrennt, die Längswölbung zwischen ihnen ist nur sehr schwach angedeutet und dabei ebenso stark punktiert wie die Grübchen selbst. Hinterschienen der ♂ innen vor der Spitze ohne bürstenförmige Behaarung. Stirn meist mit einem feinen Grübchen zwischen den Augen. Etwas größer und vor allem breiter (Breite etwa 4,0 mm) als die vorige Art. Vaginalpalpen kürzer und breiter. Ebenso gefärbt wie vorige Art. 8,0-9,5 mm. Osteuropäisch-sibirische Art, im Osten und Norden von Mitteleuropa sporadisch und nicht häufig, im zentralen Mitteleuropa selten bis sehr selten. Oft am Licht gefangen worden. (Untergattung Bradytus)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...majuscula Chaud., 1850

AMARA MAJUSCULA
Abb.9
 
#15 Halsschild fast doppelt so breit wie lang [Abb.11]; Breite der Flügeldecken zusammen nicht weniger als 4,0 mm. Äußere Begrenzungsfalte des äußeren Halsschildbasalgrübchens schrägstehend. Gelb bis rotbraun, manchmal mit dunkel durchscheinenden Punkten in den Flügeldeckenstreifen; Flügeldecken nicht selten mit grünlichem Schimmer. 8,0-10,5 mm. In Mitteleuropa überall nicht selten bis häufig, vor allem auf leichten Sandböden. (Untergattung Bradytus)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...fulva (Müll., 1776)

AMARA FULVA
Abb.11
 
-- Halsschild höchstens 1,5 x so breit wie lang; Breite der Flügeldecken zusammen höchstens 3,5 mm. Oberseite braunrot bis schwarzbraun, aber immer ohne grünlichen Schimmer. Äußere Begrenzungsfalte des äußeren Halsschildbasaleindruckes gerade, in der Körperlängsachse stehend.

   ...16

 
#16 Hinterleib genau parallelseitig (oder schon von vorn an gleichmäßig nach hinten schmäler werdend). Flügeldecken mit tiefen, bis zur Spitze stark punktierten Streifen; Flügeldeckenabsturz steil (60° oder mehr); Flügeldecken oben etwas abgeflacht. Halsschild in der Vorderhälfte stärker erweitert als bei folgender Art und hier so breit oder geringfügig breiter als der Hinterleib. Hinterschienen der ♂ innen vor der Spitze nicht bürstenförmig behaart. Vaginalpalpen anders gebaut als bei den verwandten Arten mit nadelförmigen Seitendornen. Ebenso gefärbt wie die sehr ähnliche A. apricaria, aber stärker glänzend. 7,0-8,5 mm. Südeuropäische Art, in Mitteleuropa selten bis sehr selten, nördlich bis etwa zum Harz, oft auf salzigem Boden. (Untergattung Bradytus)

   ...crenata Dej., 1828

 
-- Hinterleib nicht genau parallelseitig, in der Mitte leicht verbreitert. Die Flügeldeckenstreifen nicht auffällig tief, ihre Punktierung im Spitzendrittel undeutlich werdend; Flügeldeckenabsturz weniger steil (etwa 45°); Flügeldecken oberseits nicht abgeflacht. Halsschild in der vorderen Hälfte weniger stark erweitert und hier nicht ganz die Breite der Flügeldecken erreichend. Hinterschienen der ♂ auf der Innenseite vor der Spitze bürstenförmig behaart (Untergattung Bradytus).

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...apricaria (Payk., 1790)

 
#17 Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln ± deutlich ausgeschweift. Episternen der Hinterbrust nicht länger als vorn breit. Halsschild an der Basis immer deutlich schmaler als die Basis der Flügeldecken; innerer Basaleindruck lang, tief, strichförmig und fast den Hinterrand des Halsschildes erreichend. Kleine, dunkle, ungeflügelte Arten. Nur in den Alpen in höheren Lagen (Untergattung Leiromorpha)

   ...18

 
-- Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln nicht ausgeschweift. Episternen der Hinterbrust länger als vorn breit. Halsschildbasis nicht oder nur selten geringfügig schmäler als die Basis der Flügeldecken; der innere Basaleindruck zwar auch oft als Strichel ausgeprägt, doch ist dieses nicht so tief und erreicht den Hinterrand des Halsschildes nicht.

   ...21

 
#18 Halsschildbasis (ohne die Mittel) besonders neben den Hinterwinkeln deutlich punktiert; Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln deutlich ausgeschweift. Wie alle Leiromorpha-Arten rotbraun bis schwarzbraun. 5,5-6,5 mm. Nur in den österreichischen Alpen, etwa östliche vom Worscheneck, selten. (Untergattung Leiromorpha)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cuniculina Dejean 1831

 
-- Halsschildbasis nicht oder nur um die Basalgrübchen schwach punktiert.

   ...19

 
#19 Die Ausschweifung des Halsschildseitenrandes undeutlich und nur sehr kurz. Penisspitze stark nach links abgeknickt. 5,5-6,5 mm. Nur in den Ostalpen. In Österreich, hochalpin etwa östlich der Hohen Tauern, weniger selten als vorige Art. (Untergattung Leiromorpha)

   ...alpicola Dejean 1828

 
-- Die Ausschweifung des Halsschildseitenrandes sehr deutlich und viel länger. Penisspitze nicht abgeknickt. Nur in den Westalpen

   ...20

 
#20 Halsschild deutlich herzförmig; vorn stärker verengt und hier schmäler als an der Basis. Im Durchschnitt größer als folgende Art, 6,5-8,5 mm. Penisspitze etwas breiter. In den Westalpen in Frankreich (Dept. Basses-Alpes), selten. (Untergattung Leiromorpha).

   ...frigida Putzeys 1867

 
-- Halsschild nicht so deutlich herzförmig, vorn nur wenig verengt und kaum schmäler als an der Basis. Im Durchschnitt kleiner als vorige Art, 6,0-7,5 mm. Penisspitze etwas schmäler. In den Westalpen in Frankreich (Dept. Alpes-Maritimes) und Italien (Piemonte), selten. (Untergattung Leiromorpha)

   ...lantoscana Fauvel 1888)

 
#21 Scutellarporenpunkt vorhanden. (Der Scutellarporenpunkt befindet sich an der Basis des zwischen dem 1. und 2. durchgehenden Streifen gelegenen Scutellarstreifens, der an oder dicht neben der Basis des 2. durchgehenden Streifens entspringt.).

   ...22

 
-- Flügeldecken ohne Scutellarporenpunkt.

   ...30

 
#22 Oberseite gelb, rotbraun bis schwarzbraun, nie rein schwarz oder metallisch; die ganzen Fühler gelb, Schenkel nie schwarz oder tief pechbraun. Hinterschienen der ♂ innen vor der Spitze nicht bürstenförmig behaart.

   ...23

 
-- Oberseite metallisch gefärbt, selten auch tiefschwarz (nicht dunkelpechbraun); Fühler dunkel (meist schwarz) mit 3 deutlich abgesetzten gelbroten Basalgliedern; Beine gelb, rot oder schwarz. Hinterschienen der ♂ innen vor der Spitze +/- deutlich bebürstet (Untergattung Amara s.str.)

   ...24

 
#23 Größte Breite des Halsschildes deutlich vor der Mitte, dieser zur Basis verengt; äußerer Basaleindruck sehr tief, etwa auf gleicher Höhe liegend wie die Spitze der Hinterwinkel (auf dem gleichen Niveau). Oberseite leicht abgeflacht, Körper mehr gestreckt als bei der folgenden Art. Gelbbraun bis rotbraun. Streifen der Flügeldecken sehr kräftig und stark punktiert. 6,0-8,0 mm. Im südlichen Mitteleuropa, aber selten, im zentralen Mitteleuropa sehr selten, nördlich bis zum Harz. (Untergattung Leiocnemis)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...sabulosa (Serv., 1821)

 
-- Größte Breite des Halsschildes in oder hinter der Mitte, zur Basis kaum verengt; der äußere Basaleindruck manchmal zwar auch tief, aber höher gelegen als die äußerste Spitze der daneben liegenden Hinterwinkel. Oberseite stark gewölbt; Körper relativ kürzer als bei voriger Art. Rotbraun bis dunkel pechbraun. Streifen der Flügeldecken manchmal zwar auch relativ kräftig eingedrückt, aber nur schwach oder nicht punktiert. 6,0-8,0 mm. Der Scutellarporenpunkt fehlt häufig auf einer, nicht selten auf beiden Flügeldecken. In den Alpen und höheren Mittelgebirgen nicht selten bis häufig, in der Ebene viel seltener; zeigt Ansätze einer boreo-montanen Verbreitung. In ganz Mitteleuropa. (Untergattung Celia)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...praetermissa (Sahlb., 1827)


Anm.: Hierher gelangt man auch bei der Bestimmung von solchen Exemplaren von A. brunnea, die auf einer, sehr selten auf beiden Flügeldecken einen Scutellarporenpunkt tragen. A. brunnea ist aber von den beiden vorigen Arten durch den auffällig breiten Halsschild (breiter als die Flügeldeckenbasis) und die stark abgerundeten Hinterwinkel des Halsschildes mit dem vom Seitenrand weit abgerückten postanguIaren Porenpunkt gut zu unterscheiden. Die Arten können durch die Mikroskulptur der Flügeldecken unterschieden werden: bei A. praetermissa ist sie querriefig bei den ♂, mit gröberen, leicht queren Maschen bei den ♀. Bei A. brunnea ist sie bei den ♂ kaum sichtbar und grob isodiametrisch bei den ♀. Siehe LZ    >>>55
 
#24 Flügeldeckenstreifen an der Spitze nicht vertieft (die Zwischenräume können hier allerdings manchmal leicht dachförmig gewölbt sein, die Streifen sind aber nicht tiefer eingeritzt als vorn!). Sehr große, relativ flache Art mit ganz schwarzen Beinen, dunklen Fühlern mit 3 hellen Basalgliedern und sehr kleinem Scutellarporenpunkt. Oberseite meist kupfrig, selten auch grünlich, bläulich oder schwarz. 9,0-13,0 mm. In ganz Mitteleuropa nicht selten, bevorzugt leichte Böden und Ruderalstellen. (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...eurynota (Panz., 1797)

 
-- Flügeldeckenstreifen zur Spitze hin tiefer werdend (Betrachtung erst von oben, dann Tier langsam nach vorn kippen!), die Zwischenräume hier konvex gewölbt.

   ...25

 
#25 Beine einfarbig hellrot oder gelb, Schenkel nicht dunkler als die Schienen.

   ...26

 
-- Beine entweder ganz schwarz oder pechbraun, oder die Schienen hell und nur die Schenkel dunkel (dann aber die Schenkel immer dunkler als die Schienen).

   ...27

 
#26 Oberseite leuchtend blau, selten fast schwarz; Beine einfarbig hellrot. Größer als 8,0 mm. Halsschildvorderwinkel spitz. Flügeldeckenstreifen hinten stark vertieft. 8,0-10,0 mm. Südosteuropa, sehr selten auch in der Südslowakei und in Südostösterreich. (Untergattung Amara s.str.)

   ...saphyrea Dej.

 
-- Oberseite erzgrün oder leicht bläulichgrün, selten fast schwarz; Beine einfarbig gelb bis rotgelb. Kleiner als 7,5 mm. Halsschildvorderwinkel abgerundet. Flügeldeckenstreifen hinten etwas vertieft. 5,5-7,5 mm. Der Scutellarporenpunkt kann auf einer, sehr selten auch auf beiden Flügeldecken fehlen (solche Stücke sind dann von lucida nur durch Genitalpräparation zu unterscheiden!). In ganz Mitteleuropa, im Süden nicht häufig, im Norden selten bis sehr selten (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...anthobia Villa, 1833

 
#27 Porenpunkt am Halsschildhinterwinkel weit - wenigstens um 1,5 Punktdurchmesser - vom Seitenrand abgerückt.

   ...28

 
-- Porenpunkt in den Halsschildhinterwinkeln nicht oder nur sehr wenig vom Seitenrand abgerückt, gewöhnlich steht er genau in der Hinterecke

   ...29

 
#28 Halsschildvorderwinkel kurz zugespitzt und deutlich über den Vorderrand vorstehend (seitliche Betrachtung von schräg vorn!); beide Basalgruben des Halsschildes fehlen, selten ist die innere als kaum wahrnehmbares Strichel angedeutet. Breiter als die folgende Art [Abb.12]. Flügeldeckenstreifen hinten deutlich vertieft. An den Beinen sind Schenkel und Schienen schwarz, die Schienen kaum heller als die Schenkel; Oberseite meist dunkelgrün oder blau, selten schwarz oder kupfrig, glatt und glänzend. 7,5-9,5 mm. In allen Hoch- und Mittelgebirgen von Mitteleuropa, in der Ebene selten bis sehr selten, im Norden fast fehlend. (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...montivaga Sturm, 1825

AMARA MONTIVAGA
Abb.12
 
-- Halsschildvorderwinkel rund und gewöhnlich nicht über den Vorderrand vorstehend, manchmal auch etwas vorgezogen, dann aber immer stark verrundet; innerer Basaleindruck auf dem Halsschild meist als Strichel oder Punktgruppe markiert. Der Scutellarporenpunkt fehlt häufig auf einer oder beiden Flügeldecken (siehe dann LZ    >>>45). Flügeldeckenstreifen hinten deutlich vertieft. Schenkel dunkel, Schienen hell; Oberseite erzfarben grün, bläulich oder kupfern, sehr selten fast schwarz. 7,0-9,0 mm. Gleiche Verbreitung wie vorige Art, aber weniger selten. (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...nitida Sturm, 1825

 
#29 Halsschildseiten in durchgehendem Bogen zur Basis gerundet [Abb.13]; Halsschild bis kurz vor die Basis kontinuierlich verbreitert (hier etwa 4,0 mm breit); Basis unpunktiert, die Basaleindrücke undeutlich oder fehlend. Flügeldeckenstreifen hinten stark vertieft. Schenkel und Schienen schwarz. Oberseite meist schwarz oder - besonders im Süden - blau, auch grünlich oder selten braunkupfern. Aedoeagus- und Paramerenspitze [Abb.14]. 7,5-10,0 mm. In ganz Mitteleuropa, im Bergland und im Süden häufiger als im Norden und in der Ebene. (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ovata (F., 1792)

AMARA OVATA
Abb.13
AMARA OVATA.GIF
Abb.14
-- Halsschildseiten in der vorderen Hälfte deutlich, in der hinteren nur schwach oder nicht nach hinten divergierend und hier meist fast parallel (etwa 3,5 mm breit) [Abb.15]; Basalgruben deutlicher markiert; Halsschild neben den Hinterwinkeln oft mit einer angedeuteten Verflachung; an der Basis meist punktiert, vor allem neben den Hinterwinkeln. Schienen wenigstens eine Spur, meist aber deutlich heller als die Schenkel. Streifen der Flügeldecken hinten schwächer vertieft als bei ovata. Oberseite meist hell erzgrün, etwas matt, seltener bläulich, leicht kupfrig oder schwarz. Aedoeagus- und Paramerenspitze [Abb.16]. 7,5-10,0 mm. In ganz Mitteleuropa häufig bis sehr häufig. (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...similata (Gyll., 1810)

AMARA SIMILATA
Abb.15
AMARA SIMILATA.GIF
Abb.16
#30 Oberseite metallisch gefärbt, seltener tiefschwarz (dann sind aber die Fühler schwarz oder schwarz mit 1-3 hellen Basalgliedern, nicht pechbraun oder schwarzbraun; Arten mit schwarzen (nicht hellpechbraunen!) Schenkeln gehören meist hierher, mit gelben Schenkeln (und metallischer Oberseite) nur dann, wenn sie an den dunklen Fühler 3 deutlich hell abgesetzte Basalglieder besitzen. Die ♂ mit bürstenförmiger Behaarung an der Innenseite der Hinterschienen kurz vor der Spitze (mit Ausnahme von erratica, die ganz schwarze Fühler besitzt, und von misella aus den Karpaten, die an dem nach vorn verbreiterten, schmalen Halsschild mit den stark markierten und kräftig punktierten Basalgruben zu erkennen ist. Beide Arten haben aber eine metallisch oder tiefschwarz gefärbte Oberseite, sie gehören zur Untergattung Celia). Arten der Untergattung Amara s.str. (mit obigen 2 Ausnahmen)

   ...31

 
-- Oberseite nicht metallisch, gewöhnlich gelb, braun, rotbraun bis schwarzbraun (nicht tiefschwarz!); seltener auch fast schwarz (municipalis, cursitans, fusca), dann stehen aber die relativ kleinen Augen fast halbkugelig vor. Nur selten befindet sich auf der braunen Grundfarbe ein schwacher grünlicher Metallschimmer; Fühler entweder ganz gelb oder (ohne scharfe Absetzung) von der Basis zur Mitte hin dunkler werdend. Hinterschienen der ♂ auf der Innenseite vor der Spitze nie bürstenförmig behaart. Untergattungen Celia, Leiocnemis und Acrodon.

   ...52

 
#31 Halsschild schmal (höchstens 1,5 x so breit wie lang), größte Breite etwas vor der Mitte, nach vorn wenig verengt; Halsschildseiten schwach gerundet. Beide Halsschildbasalgruben tief, ihre Umgebung kräftig punktiert. Flügeldeckenstreifen an der Spitze nicht tiefer werdend. 1. Fühlerglied rötlich, die übrigen dunkler; Schienen rötlich, Schenkel dunkler. Oberseite kupfrig, bläulich, grünlich oder selten schwarz. 5,0-7,0 mm. Nur in den Ost- und Südkarpaten, nicht häufig. (Untergattung Celia)

   ...misella Mill.

 
-- Halsschild relativ breiter, seine größte Breite hinter der Mitte, nach vorn deutlich verengt

   ...32

 
#32 An den Fühlern ist auch das 1. Glied (wenigstens auf der Oberseite) schwarz.

   ...33

 
-- An den schwarzen Fühlern sind die Glieder 1 bis 3 (wenigstens Glied 1) hell, das 1. Fühlerglied auch auf der Oberseite hell rotgelb.

   ...34

 
#33 Halsschildvorderwinkel immer stark abgerundet und nicht oder nur wenig über den Vorderrand vorstehend. Flügeldeckenstreifen sehr fein und an der Spitze nicht vertieft; Flügeldeckenabsturz flach, weniger als 45°. Hinterschienen der ♂ an der Innenseite vor der Spitze nicht bürstenförmig behaart, Letztes Bauchsternit der ♀♀ mit 4 Porenpunkten am Hinterrand. Postangularer Porenpunkt des Halsschildes in der Ecke stehend oder nur wenig seitlich abgerückt. Beine und Fühler (das 1. Glied ist auf der Unterseite manchmal rot) ganz schwarz; Oberseite lebhaft metallisch. (grün, rotkupfern, bläulich) oder tiefschwarz. 6,0-9,0 mm. Boreo-montane Art; in Mitteleuropa nur in den Alpen (häufig bis sehr häufig) und den höheren Lagen der Mittelgebirge etwa ab 1000 m (selten bis nicht häufig), auch aus Tschechien (Südwestböhmen, Schumava, 800-1100 m) gemeldet.. (Untergattung Celia)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...erratica (Duft., 1812)

 
-- Halsschildvorderwinkel entweder deutlich zugespitzt oder mit leicht abgestumpfter Spitze, aber immer deutlich über den Vorderrand vorstehend. Flügeldeckenstreifen zur Spitze deutlich (schwach bis sehr stark) vertieft; Flügeldeckenabsturz steil (mehr als 45°). Hinterschienen der ♂ innen vor der Spitze bürstenförmig behaart. Letztes Bauchsternit der ♀ mit 2 Porenpunkten am Hinterrand. Postangularer Porenpunkt des Halsschildes stets weit (etwa 2 Punktdurchmesser) vom Seitenrand abgerückt. Series umbilicata in der Mitte stets unterbrochenen. Beine und Fühler dunkel (das 1. Fühlerglied manchmal, besonders auf der Unterseite, bräunlich); Oberseite schwarz oder hell- bis dunkelkupfrig. 7,0-8,0 mm. ♂ mit auffällig breiter Penisspitze. Extrem boreo-alpine Art. In Mitteleuropa nur in den hohen Lagen der Alpen und Karpaten und nur sehr selten. (Untergattung Amara s.str.)

   ...nigricornis Thoms., 1857

 
#34 Der Scutellarstreifen auf den Flügeldecken fehlt (oder ist nur durch wenige Punkte oder Strichel angedeutet). Sehr kleine (unter 6,0 mm) und schmale Art (unter 2,5 mm) mit dunklen Schenkeln. Flügeldeckenstreifen hinten vertieft. Äußeres Basalgrübchen des Halsschildes auffällig tief. Schenkel pechbraun bis rotbraun, Schienen heller als die Schenkel; an den dunklen Fühlern sind die 3 Basalglieder rotgelb; Oberseite meist hell- bis dunkelkupfrig, selten schwarz mit grünlichem oder bläulichem Schimmer. 5,0-5,5 mm. In ganz Mitteleuropa, im Norden und Osten häufiger als im Süden und Westen, bevorzugt leichtere Böden. (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...tibialis (Payk., 1798)

 
-- Scutellarstreifen vorhanden. In der Regel breiter als 2,5 mm

   ...35

 
#35 Beine einfarbig gelb (nicht hell pechbraun), Schenkel nicht dunkler als die Schienen (seitliche Betrachtung schräg von hinten!), Immer mit 3 rotgelben Basalgliedern an den Fühlern

   ...36

 
-- Beine wenigstens mit schwärzlichen oder pechfarbenen Schenkeln (Schenkel dann aber immer wenigstens eine Spur dunkler als die Schienen) oder die ganzen Beine schwarz. Mit 1-3 hellen Basalgliedern an den Fühlern.

   ...37

 
#36 Halsschildvorderwinkel spitz und deutlich über den Vorderrand vorragend (Betrachtung von seitlich vorn!). Flügeldeckenstreifen hinten vertieft. Oberseite meist leuchtend erzgrün, seltener bläulich oder fast schwarz. 5,5-7,5 mm. In ganz Mitteleuropa sehr häufig. (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...familiaris (Duft., 1812)

 
-- Halsschildvorderwinkel abgerundet und nicht oder kaum merklich über den Vorderrand vorstehend, er erscheint daher vorn gerade abgestutzt. Flügeldeckenstreifen hinten vertieft. Oberseite grünlich oder bläulich, selten fast schwarz. 5,0-6,5 mm. Im südlichen Mitteleuropa nicht selten, im Norden selten bis sehr selten, an den Küsten der Nord- und Ostsee wieder nicht selten. (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...lucida (Duft., 1812)

 
#37 Nur das 1. Fühlerglied (scharf abgesetzt) gelbrot, die übrigen dunkel. Die Flügeldeckenstreifen bis zur Spitze gleichmäßig fein und nicht vertieft (falls vertieft, handelt es sich um lunicollis, curta oder nigricornis mit nicht charakteristisch gefärbter Fühlerbasis. Diese haben aber immer spitze Halsschildvorderwinkel. Beine schwarz, Schienen kaum heller als die Schenkel. Letztes Bauchsternit der ♀ mit 4 Poren am Hinterrand. Oberseite fast stets hell- bis dunkelkupfrig, selten schwarz. Spitze des Penis leicht knopfförmig verdickt. 7,0-9,0 mm. Osteuropäisch-sibirische Art; fehlt im Südwesten von Mitteleuropa, im übrigen Gebiet selten bis sehr selten. (Untergattung Amara s.str.)

   ...famelica Zimm., 1832


Selten kommen von erratica, die ebenfalls nicht vertiefte Flügeldeckenstreifen besitzt, auch Exemplare mit aufgehelltem 1. Fühlerglied vor. Diese unterscheiden sich von famelica durch die abgerundeten Vorderwinkel des Halsschildes und die nicht bebürsteten Hinterschienen der ♂!
 
-- Mehr als 1 helles Basalglied an den Fühlern, wenigstens die Basis des 2. Gliedes hell. Flügeldeckenstreifen hinten vertieft oder nicht.

   ...38

 
#38 Streifen der Flügeldecken in ihrer ganzen Länge fein, hinten nicht vertieft. An den Fühlern entweder 2 oder 3 scharf abgesetzt helle Basalglieder (die Spitze des 2. oder 3. Gliedes nie geschwärzt)

   ...39

 
-- Streifen der Flügeldecken fein oder kräftig, aber immer an der Spitze stärker vertieft als vorn (manchmal nur sehr geringfügig!). Im Zweifelsfalle gehören Exemplare mit vom Seitenrand abgerücktem postangularem Porenpunkt des Halsschildes immer hierher; ebenso, wenn die Spitze des 2. oder 3. Fühlerglied geschwärzt ist

   ...41

 
#39 Die ersten 2 Fühlerglieder von den übrigen dunklen Gliedern scharf abgesetzt hell gelbrot

   ...40

 
-- Die ersten 3 Fühlerglieder von den übrigen, dunklen Gliedern scharf abgesetzt gelbrot, das 3. an der Spitze nicht geschwärzt [Abb.17]. An den Beinen sind die Schenkel dunkel, die Schienen hell. Die inneren Basalgruben sind auf der (in der Regel) völlig unpunktierten Halsschildbasis in Form sehr deutlicher, parallel zu einander stehender Längsstrichel ausgeprägt; Hinterwinkel des Halsschildes ziemlich genau rechtwinklig; Oberseite meist hellkupferfarben, selten dunkler, manchmal grünlich, sehr selten leuchtend grün, ganz schwarz oder bläulich. Aedoeagus [Abb.18]. 6,5-8,5 mm. Auffällig heliophil, bevorzugt sehr trockene Biotope. In ganz Mitteleuropa überall sehr häufig..

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...aenea (Geer, 1774)

AMARA AENEA
Abb.17
AMARA AENEA.JPG
Abb.18
#40 Halsschildbasis neben den Hinterwinkeln stark eingedrückt und verflacht, hier in der Regel stark punktiert; Hinterwinkel spitzwinklig und meist deutlich nach hinten gezogen; Seitenrand auch in der basalen Hälfte nach hinten leicht divergierend. Beine schwarz, Schienen meist heller als die Schenkel; Oberseite meist hellkupferfarben, selten dunkler, sehr selten schwarz oder grün. 7,0-9,0 mm. Im Südwesten von Mitteleuropa selten bis sehr selten, nach Norden und Osten zunehmend häufiger, im Nordosten häufig bis sehr häufig.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...spreta Dej., 1831

 
-- Halsschildbasis neben den Hinterwinkeln nicht verflacht und unpunktiert, die Hinterwinkel selbst recht- bis stumpfwinklig, an der äußersten Spitze meist leicht abgestumpft; Seitenrand in der basalen Hälfte parallel. Im Habitus der aenea ähnlich, aber stets mit deutlicher, unpunktierter leichter Eindellung neben den Hinterwinkeln. Beine ganz schwarz, Schienen kaum heller als die Schenkel. Die seitlichen Flügeldeckenstreifen hinten sehr fein und fast erloschen. Oberseite kupfrig, grünlich oder schwarz. 7,0-7,5 mm. Außerordentlich selten, bisher nur aus den Westalpen (Mt. Biayeul, Mt. Cenis), 1991 und 1993 in der Granatspitzgruppe und Venedigergruppe (Hohe Tauern, Osttirol) sicher für die Ostalpen nachgewiesen. Die Nominatrasse lebt im Kaukasus. morio Ménétries 1832 ssp.

   ...nivium Tschitscherin

 
#41 An den Fühlern sind die ersten 2 Glieder und wenigstens die basale Hälfte des 3. hellrotgelb, meist 3 helle Glieder

   ...42

 
-- 3. Fühlerglied ganz dunkel, auch an der Basis; meist auch schon das 2. Glied etwas dunkler als das 1. oder an der Spitze geschwärzt

   ...51

 
#42 Beine ganz schwarz, Schienen nicht heller als die Schenkel, Basis des Halsschildes unpunktiert. Der aenea im Habitus sehr ähnlich, meist aber sind die Flügeldecken schon von der Mitte an oder vorher stärker nach hinten verschmälert. Die inneren Basalgruben wie bei aenea als gut markierte Längsstrichel ausgeprägt, diese stehen aber nicht parallel, sondern konvergieren deutlich nach vorn. Der postangulare Porenpunkt des Halsschildes steht in der Ecke und ist nicht oder kaum seitlich abgerückt. Die ersten 3 und das basale Viertel des 4. Fühlergliedes hell gelbrot; die Flügeldeckenstreifen hinten zwar deutlich tiefer werdend, die Zwischenräume bleiben aber auffällig eben (nicht konvex gewölbt!). 7,0-8,5 mm. Genau wie aenea gefärbt. Pontische Art, die bis nach Ostösterreich einstrahlt und sogar in der Pfalz gefunden wurde. (Untergattung Amara s.str.)

   ...proxima Putzeys, 1866

 
-- An den Beinen nur die Schenkel schwarz bis pechbraun, die Schienen gelb bis hell pechbraun, aber immer (manchmal nur geringfügig!) etwas heller als die Schenkel (Betrachtung unbedingt seitlich von hinten!); Basis des Halsschildes meist punktiert.

   ...43

 
#43 Der postangulare Porenpunkt des Halsschildes steht genau an den Hinterwinkeln und ist nicht zur Mitte hin abgerückt. Oberseite, besonders beim ♀, matt. Letztes Bauchsternit beim ♀ am Hinterrand mit 4 Poren

   ...44

 
-- Der postangulare Porenpunkt des Halsschildes ist deutlich zur Halsschildmitte hin (um mehr als 1 Punktdurchmesser) abgerückt. Oberseite auch beim ♀ glänzend. Letztes Bauchsternit beim ♀ am Hinterrand mit 2 Poren

   ...45

 
#44 Die ersten 3 Fühlerglieder (meist auch noch ein Stück vom 4.) gelbrot, das 3. an der Spitze nicht geschwärzt. Der folgenden Art sehr ähnlich, aber der Halsschild vorn nicht so stark verengt. Auch kurzen Exemplaren von similata ähnlich, aber ohne Scutellarporenpunkt. Im Durchschnitt deutlich größer als curta. Vaginalpalpen zur Spitze etwas verbreitert. Oberseite düster grünlich bis schwarz. 7,0-8,5 mm. Osteuropäisch-sibirische Art, aber selten bis sehr selten auch im zentralen, nördliches und östliches Mitteleuropa.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...littorea Thoms., 1857

 
-- Das 3. Fühlerglied wenigstens an der Spitze geschwärzt, oft schon das 2. an der Spitze getrübt. Kleiner als vorige Art, mit stärker nach vorn verengtem Halsschild. Oberseite stets matt schwarz, sehr selten im Hochgebirge bläulich oder grünlich. 6,0-7,5 mm. In ganz Mitteleuropa, im Gebirge häufiger als in der Ebene, hier nicht häufig.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...curta Dej., 1828

 
#45 Halsschildvorderwinkel zwar über den Vorderrand vorstehend, aber völlig abgerundet. Mit oder ohne Scutellarporenpunkt. A. nitida mit ausnahmsweise vorstehenden Halsschildvorderwinkeln. Siehe LZ    >>>28  
-- Halsschildvorderwinkel nicht nur über den Vorderrand deutlich vorstehend, sondern auch zugespitzt.

   ...46

 
#46 Halsschild neben den Hinterwinkeln mit einer ± deutlich ausgeprägten Verflachung (manchmal so stark wie bei spreta!) und hier wie an der ganzen Basis kräftig punktiert, die Punktierung an den Seiten mindestens bis zur Mitte reichend. Halsschild meist, zwar leicht, doch erkennbar, auch nach hinten etwas verschmälert, seine größte Breite unweit hinter der Mitte. Die spitzen Halsschildvorderwinkel ragen nur wenig über den Vorderrand vor, der Vorderrand in sehr flachem Bogen ausgerandet, da die vorstehenden Teile der Halsschildvorderwinkel mit dem dazwischenliegendem Teil des Vorderrandes nicht in einem Winkel zusammenstoßen. Series umbilicata in der Mitte immer unterbrochen. Flügeldeckenstreifen hinten nur sehr schwach vertieft. Spitzenhälfte des 3. Fühlergliedes meist geschwärzt. Oberseite meist kupfrig, selten fast schwarz oder grünlich. 7,0-8,5 mm. Vaginalpalpen langoval mit nadelförmigen Seitendornen. Nur in den Alpen und Karpaten, vor allem in den Flußtälern, selten bis sehr selten.

   ...schimperi Wencker, 1866

 
-- Halsschildbasis gleichmäßig gewölbt, neben den Hinterwinkeln nicht auffällig niedergedrückt; Punktierung der Basis variabel, aber an den Seiten die Mitte des Halsschildes nicht erreichend; Halsschild an oder kurz vor der Basis am breitesten, zur Basis nicht erkennbar verengt; die spitzen Vorderwinkel ragen stärker über den Vorderrand vor, dieser ± deutlich trapezförmig ausgeschnitten (die vorstehenden Vorderwinkel stoßen mit dem dazwischenliegenden Teil des Vorderrandes in einem erkennbaren Winkel zusammen). Die Trennung der Communis-Verwandtschft erfolgt hier nach Paill (l.c.); pulpani und makolskii werden nicht von allen Spezialisten als Arten anerkannt.

   ...47


 
#47 Series umbilicata (Borstenpunkte im 8. Flügeldeck­enstreifen) fast immer auf beiden Flügeldecken gleichmäßig durchgehend [Abb.19] und nur sehr selten schwach unterbrochen. Halsschildbasis meist stark und über die Basalgruben hinaus punktiert. Drei bis vier subapikale Porenpunkte im 7. Flügeldecken­streifen. Penisspitze parallelseitig (d in [Abb.20]). Vaginalpalpen wenig länger als breit. Oberseite meist schwarz, dunkel erzgrün oder düster blau, seltener dunkel kupfrig. 6,6-9 mm. In unbeschatteten bis leicht bes­chatteten, meist trockenen Lebensräumen (Wiesen, Brachen und Ruderalflächen auf leichten Böden) von der planar-collinen bis in die montane (selten subal­pine) Höhenstufe. In Mitteleuropa überall nicht selten, im Süden wahrscheinlich etwas häufiger als im Norden.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...convexior Steph., 1828

AMARA CONVEXIOR
Abb.19
AMARA MAKOLSKII.GIF
Abb.20
-- Series umbilicata in der Mitte fast immer auf beiden Flügeldecken, selten nur auf einer unterbrochen, jeden­falls aber hier nur locker punktiert [Abb.21] Halsschild­basis meist nur schwach und im Umkreis der Basalgru­ben punktiert. Zwei bis drei subapikale Porenpunkte im 7. Flügeldeckenstreifen. Penisspitze leicht divergierend verschmälert.

   ...48

AMARA MAKOLSKII
Abb.21
 
#48 Zwei subapikale Porenpunkte im 7. Flügeldecken­streifen [Abb.22]. Halsschildvorderwinkel flacher vorstehend, einen Winkel von weniger als 30° (im Durchschnitt etwa 25°) zur gedachten Verlängerung des Halsschildvorderrandes bildend [Abb.23]. Häu­tiger Flügel relativ kurz und schmal, weniger als 1,3 x (durchschnittlich 1,2 x) so breit wie eine Flügeldecke. Endhaken der linken Paramere relativ groß (c in [Abb.20]). 5,9-8,3 mm. In unbeschatteten bis leicht beschatteten Trockenlebensräumen (Mager­wiesen, lichte Trockenwälder), oft an basophilen, sandig-schuttigen Stellen (Rohböden) von der pla­nar-collinen bis in die alpine Höhenstufe. Nachweise aus Mitteleuropa bisher aus Tschechien, Österreich und Deutschland: Bayern, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt.

   ...pulpani Kult, 1949

AMARA PULPANI
Abb.22
AMARA PULPANI
Abb.23
-- Drei subapikale Porenpunkte im 7. Flügeldeckenstreifen [Abb.24]; das Auffinden des dritten Porenpunktes ist bei abgebrochener Borste nicht nur aufgrund seiner geringen Größe, sondern auch wegen der nicht selten veränder­ten Lage am apikalen Ende des ersten oder zweiten Flügeldeckenstreifens schwierig; in diesem Fall, oder bei einseitiger Reduktion des dritten Porenpunktes, ist der Abstand zwischen dem größten, am näch­sten zur Flügeldeckenbasis gelegenenen Porenpunkt und dem mittelgroßen, zweiten Porenpunkt jedoch wesentlich geringer als bei pulpani). Halsschild­vorderwinkel steiler vorstehend, oft fast lappenartig vorgezogen und einen Winkel von mehr als 30° (im Durchschnitt etwa 35°) zur gedachten Verlängerung des Halsschildvorderrandes bildend [Abb.25] [Abb.2]. Häu­tiger Flügel (etwas) größer, mehr als 1,2 x so breit wie eine Flügeldecke. Endhaken der linken Paramere relativ klein.

   ...49

AMARA COMMUNIS
Abb.24
AMARA COMMUNIS
Abb.25
AMARA COMMUNIS
Abb.2
 
#49 Flügeldecken auch beim Männchen vollständig cha­griniert. Häutiger Flügel lang und breit, mehr als 1,5 x (durchschnittlich 1,65 x) so breit wie eine Flügeldecke. Penisspitze etwas länger und schmäler zugespitzt, ihr Apex mehr als 1,4 x (durchschnittlich 1,5 x) so lang wie breit (b in [Abb.20]). Vaginalpalpen viel länger als breit. Oberseite meist dunkel kupfrig, seltener schwarz, dunkel erzgrün oder bläulich. 5,6-7,5 mm. In unbeschatteten Lebensräumen, meist in frischen bis feuchten Wiesen und Brachen der Auen von der planar-collinen bis in die montane (selten subalpine) Höhenstufe. In Mitteleuropa überall nicht selten bis häufig, im Norden wahrscheinlich etwas häufiger als im Süden.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...communis (Panz., 1797)

 
-- Chagrinierung der Männchen im Bereich der Flügel­decken-Scheibe auf den inneren drei bis fünf Inter­vallen weitestgehend reduziert oder stark verflacht, dadurch stärker glänzend. Häutiger Flügel relativ kurz und schmal, weniger als 1,5 x (durch­schnittlich 1,3 x) so breit wie eine Flügeldecke. Pe­nisspitze etwas breiter und kürzer zugespitzt, ihr Apex weniger als 1,4 x (durchschnittlich 1,2 x) so lang wie breit [Abb.26] (a in [Abb.20]). 5,2-7,6 mm. In lichten, feuchten wie trockenen Waldlebensräumen (Birken­moorwälder, Mischwälder), meist mit Beständen von Birken von der planar-collinen bis in die montane Höhenstufe. (pseudocommunis Burakowski, 1957). Weit verbreitet, aber bisher nicht von communis getrennt.: von den Niederlanden bis in den europäischen Teil Rußlands gemeldet.

   ...makolskii Roubal, 1923

AMARA MAKOLSKII.JPG
Abb.26
 
#50 Halsschildvorderwinkel stark vorstehend, oft fast lappenartig vorgezogen; der Winkel zwischen ihrem Innenrand und dem dazwischenliegenden Vorderrand deutlicher und weniger flach (im Durchschnitt etwa 150°) als bei der folgenden Art. Series umbilicata in der Mitte fast immer auf beiden Flügeldecken, selten nur auf einer unterbrochen, jedenfalls aber hier nur locker punktiert. Flügeldeckenstreifen hinten relativ schwach vertieft (manchmal kaum erkennbar!). Im Durchschnitt schmäler und kleiner als folgende Art; 6,0-8,0 mm. Halsschildbasis meist nur schwach punktiert. Penisspitze gleichmäßig nach vorn verschmälert. Vaginalpalpen viel länger als breit. Oberseite meist dunkel kupfrig, seltener schwarz, dunkel erzgrün oder bläulich. In Mitteleuropa überall nicht selten bis häufig, im Norden wahrscheinlich etwas häufiger als im Süden.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...communis (Panz., 1797)

 
-- Halsschildvorderwinkel nicht so stark vorstehend, nicht lappenartig vorgezogen; der Winkel zwischen dem Innenrand der vorstehenden Vorderwinkel und dem eingeschlossenen Vorderrand weniger deutlich und flacher (im Durchschnitt etwa 160°) als bei voriger Art. Series umbilicata fast immer auf beiden Flügeldecken, selten nur auf einer, gleichmäßig durchgehend, in der Mitte in der Regel nicht lockerer, nur sehr selten unterbrochen. Flügeldeckenstreifen hinten relativ stark vertieft. Im Durchschnitt breiter und größer als vorige Art; 7,0-9,0 mm. Halsschildbasis meist stark punktiert. Penisspitze im letzten Teil parallelseitig. Vaginalpalpen wenig länger als breit. Oberseite meist schwarz, dunkel erzgrün oder düster blau, seltener dunkel kupfrig. In Mitteleuropa überall nicht selten, im Süden wahrscheinlich etwas häufiger als im Norden.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...convexior Steph., 1828

 
#51 Halsschildbasis neben den Hinterwinkeln etwas niedergedrückt, beide Basalgruben deutlich und schrägstehend; Hinterwinkel an der Spitze etwas abgerundet, der postangulare Porenpunkt etwas vom Seitenrand abgerückt (dem Hinterrand näherstehend als dem Seitenrand). Beine ganz schwarz, Schienen kaum heller als die Schenkel. 2. Fühlerglied meist größtenteils dunkel. Series umbilicata (in der Regel) in der Mitte nicht unterbrochen (im Unterschied zu nigricornis!), Flügeldeckenstreifen hinten stark vertieft. Letztes Bauchsternit bei den ♀ am Hinterrand mit 2 Poren. Oberseite meist tiefschwarz, seltener sehr dunkel grünlich, bläulich oder kupfrig. 6,5-8,5 mm. In ganz Mitteleuropa nicht selten bis häufig. (Untergattung Amara s.str.)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...lunicollis Schiödte, 1837

 
-- Halsschildbasis neben den Hinterwinkeln nicht niedergedrückt; äußere Basalgrube weniger deutlich; Hinterwinkel rechtwinklig und an der Spitze nicht abgerundet, der postangulare Porenpunkt steht genau in der Ecke. Schienen meist deutlich heller als die Schenkel. Flügeldeckenstreifen hinten vertieft, Flügeldecken matter (besonders beim ♀) als bei lunicollis. Letztes Bauchsternit beim ♀ mit 4 Poren. Kleiner. Siehe curta Dej. LZ    >>>44  
#52 Der Scutellarstreif auf den Flügeldecken fehlt (oder ist nur durch wenige Strichel angedeutet). Halsschildseiten sehr gleichmäßig von vorn bis hinten gerundet.

   ...53

 
-- Scutellarstreif vorhanden; Seiten des Halsschildes meist nicht so regelmäßig von vorn bis hinten gerundet, hinten häufig fast parallel (Untergattung Celia, Acrodon, Leiocnemis)

   ...54

 
#53 Kleiner, 4,0-5,5 mm. Fühler mit nahezu kugeligen Gliedern. Beine und Fühler gelbbraun, die ersten 2-3 Glieder aber heller als die folgenden, die Schienen etwas heller als die Schenkel. Oberseite gelbbraun bis schwarzbraun. Im Süden und Westen von Mitteleuropa sehr selten, im Norden und Osten weniger selten, in der Lüneburger Heide häufig. In sandigen Gebieten, besonders unter Heidekrautbüschein. (Untergattung Celia)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...infima (Duft., 1812)

 
-- Größer, 7,0-8,0 mm. Fühler mit zylindrischen Gliedern, die viel länger als dick sind. Beine und Fühler rot bis hell pechbraun; Oberseite rotbraun bis pechbraun. Südwesteuropäische Art, die nach Norden bis Mittelfrankreich vordringt. (Untergattung Leironotus)

   ...glabrata Dejean 1828

 
#54 Halsschildhinterwinkel ± stark abgerundet, nicht rechtwinklig (Untergattung Leiocnemis, Acrodon)

   ...55

 
-- Halsschildhinterwinkel rechtwinklig, nicht abgerundet, höchstens an der äußersten Spitze abgestumpft (Untergattung Celia, Leiocnemis)

   ...57

 
#55 Halsschild auffallend breit, an der breitesten Stelle so breit oder breiter als die Flügeldecken an ihrer breitesten Stelle; Hinterwinkel bogenförmig abgerundet. Kinnzahn spitz, nicht ausgerandet (Untergattung Acrodon). Nur der innere Halsschildbasaleindruck ausgeprägt, der äußere durch eine kräftige Punktgruppe angedeutet; postangularer Porenpunkt vom Seitenrand zur Mitte hin abgerückt. Oberseite hell rotbraun bis dunkel pechbraun; Fühler und Beine gelb bis gelbrot. 5,5-7,0 mm. im S, von Mitteleuropa selten bis sehr selten, im Norden nicht häufig oder nur örtlich (besonders in Sand und Moorgebieten) nicht selten. (Untergattung Acrodon)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...brunnea (Gyll., 1810)

 
-- Halsschild nicht auffallend breit, größte Breite nicht ganz so breit wie die Flügeldecken in der Mitte, Hinterwinkel nur kurz abgerundet. Kinnzahn an der Spitze ausgerandet und daher zweispitzig (Untergattung Leiocnemis)

   ...56

 
#56 Prosternalfortsatz mit 2 Borsten an der Spitze (die leicht abbrechen!). Die schmale Seitenrandabsetzung des Halsschildes relativ breit, nach vorn nicht oder kaum schmäler werdend und auch noch in den Vorderwinkeln deutlich. Halsschildseiten sehr stark gerundet; Basalrand leicht bogenförmig (nach hinten konvex!); Basis kräftig punktiert mit 2 kleinen, aber deutlichen Basalgruben jederseits. Fühler und Beine gelb; Oberseite hell- bis dunkelbraunrot. 7,0-8,0 mm. Südwesteuropäische Art, nördlich bis Zentralfrankreich, hier aber sehr selten. (Untergattung Leiocnemis)

   ...eximia Dej.

 
-- Prosternalfortsatz ohne Borsten. Die schmale Seitenrandabsetzung des Halsschildes sehr schmal, nach vorn immer feiner werdend und in den Vorderwinkeln kaum noch erkennbar. Halsschildseiten nicht stark gerundet; Basalrand ziemlich gerade; nur die äußere (meist rundliche) Basalgrube deutlich, die innere durch eine kräftige und ausgedehnte Punktgruppe markiert. Fühler, Beine und Oberseite (wie der ganze Käfer) hell braungelb bis rotbraun. 7,0-8,5 mm. Südosteuropäische, pontische Art, die auch die Südslowakei erreicht, hier aber sehr selten. (Untergattung Leiocnemis)

   ...sollicita Pantel 1888


Anm.: In Färbung und Habitus sehr ähnlich ist A.

   ...croatica Ganglb.

 
#57 Arten mit 2-4 Borsten an der Spitze des Prosternalfortsatzes. Vorsicht! Die Borsten können abgebrochen sein, darum ist auf Porenpunkte zu prüfen; sehr selten nur 1 Porenpunt bzw. Borste. Kopf unmittelbar hinter den Augen viel breiter als die halbe Halsschildbreite; Augen flach und nur wenig vorstehend (kaum mehr als um die Hälfte des 1. Fühlergliedes). Halsschildvorderwinkel spitz, schwach bis stark vorstehend.

   ...58

 
-- Nie mit Borsten auf der Spitze des Prosternalfortsatzes. Kopf meist unmittelbar hinter den Augen schmaler oder jedenfalls nicht breiter als die halbe Halsschildbasis. Augen bei einer großen Art flach, sonst deutlich, oft halbkugelförmig vorstehend (meist etwa um die Länge des 1. Fühlergliedes).

   ...60

 
#58 Halsschildvorderwinkel sehr spitz, weit über den Vorderrand vorstehend [Abb.27]; Hinterrand gerade oder gegen die Hinterwinkel leicht nach hinten gezogen; die deutlichen Basaleindrücke nicht scharf umgrenzt, aber tief, die Basis neben den Hinterwinkeln daher stark uneben. Prosternalfortsatz mit (1)2-4 Borsten.

   ...59

AMARA SILVICOLA
Abb.27
 
-- Halsschildvorderwinkel zwar spitz, aber nur schwach über den Vorderrand vorstehend; Hinterrand in seiner ganzen Länge schwach gebogen (konvex nach hinten!); Basis neben den Hinterwinkeln nicht so stark uneben. Flügeldecken in der Mitte stärker bauchig erweitert als bei quenseli. Prosternalfortsatz mit 2 Borsten. Meist ziemlich dunkel, aber nie mit grünlichem Metallschimmer. 7,5-8,5 mm. In Südosteuropa nicht häufig, nordwärts bis Nordjugoslawien, hier aber sehr selten. (Untergattung Leiocnemis)

   ...dalmatina Dejean) 1828

 
#59 Prosternalfortsatz mit 2 Borsten (selten nur 1). Oberseite hell- bis dunkelpechbraun, oft mit grünlichem Metallschein; Fühler und Beine gelb bis hellbraun. Flügeldeckenstreifen sehr fein und kaum sichtbar punktiert [Abb.28]. Aedoeagus. [Abb.29]. 7,5-9,0 mm. In den Alpen und anderen Hochgebirgen häufig bis sehr häufig; auch in der Ebene, aber selten. Auch in Nordamerika. (Untergattung Celia)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...quenseli (Schönh., 1806)

AMARA QUENSELI
Abb.28
AMARA QUENSELI.GIF
Abb.29
-- Prosternalfortsatz gewöhnlich mit 2 Borsten aber 4 kommen öfters vor. Etwas heller gefärbt, Halsschild stärker nach vorn verengt [Abb.30], Flügeldeckenstreifen besonders fein. Aedoeagus [Abb.31]. 7-8 mm. Im Norden von Mitteleuropa, in sandigen Gebieten und an den Küsten, nicht häufig bis selten. A. quenseli ssp.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...silvicola Zimmermann, 1832


AMARA SILVICOLA
Abb.30
AMARA SILVICOLA.JPG
Abb.31
#60 Kopf unmittelbar hinter den Augen viel breiter als die halbe Halsschildbreite; Augen flach und nur wenig vorstehend (kaum mehr als um die Hälfte des 1. Fühlergliedes). Große plumpe Art. 8,5-11,0 mm. Vorderwinkel des Halsschildes abgerundet und nicht vorstehend. Fühler und Schienen hell gelb- bis rotbraun; Schenkel pechbraun. Halsschild kurz und breit (fast doppelt so breit wie lang) mit deutlichen Basalgruben und variabler Punktierung der Halsschildbasis. Unterseite fast schwarz, Oberseite meist dunkel pechbraun bis hellbraun, nicht selten mit schwachem Erzschein. In ganz Mitteleuropa, im Süden und Westen aber seltener als im Norden und Osten. Bevorzugt sandigen oder leicht salzigen Boden, auf Ruderalstellen nicht selten. (Untergattung Celia)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ingenua (Duft., 1812)

 
-- Kopf meist unmittelbar hinter den Augen schmaler oder jedenfalls nicht breiter als die halbe Halsschildbasis. Augen deutlich, oft halbkugelförmig vorstehend (meist etwa um die Länge des 1. Fühlergliedes). Meist kleinere Arten.

   ...61

 
#61 Halsschildbasis nicht nur um die und in den Basalgruben, sondern auch in der Mitte punktiert. Kleine, relativ gestreckte Art mit ganz gelben Fühlern und Beinen [Abb.32]. Halsschild nicht breiter als 2,5 mm, nach vorn nur schwach verengt; Oberseite braungelb bis rotbraun. Aedoeagus [Abb.33]. 5,5-7,5 mm. In Mitteleuropa überall häufig bis sehr häufig, besonders in der Ebene. (Untergattung Celia)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...bifrons (Gyllenhal) 1810

AMARA BIFRONS
Abb.32
AMARA BIFRONS.JPG
Abb.33
-- Halsschildbasis unpunktiert oder nur um die und in den Basalgruben punktiert (selten auch in der Mitte punktiert, dann aber entweder der Halsschild breiter und stark nach vorn verengt oder die Fühler nur mit gelben Basalgliedern, die übrigen etwas dunkler)

   ...62

 
#62 Plumpe, relativ kurze Art mit ganz gelben Fühlern und Beinen und stark gewölbtem, breitem (2,8-3,0 mm) Halsschild mit stumpfen, aber etwas vorstehenden Vorderwinkeln; nur der äußere Basaleindruck etwas vertieft, der innere durch Punktierung markiert. Oberseite glänzend rot- bis dunkel pechbraun, mit kräftigen, an der Spitze vertieften Streifen. Wegen der starken Halsschildwölbung liegt der Grund der äußeren Halsschildbasalgrube deutlich höher als der äußerste Hinterwinkel: A. praetermissa Sahlb. ohne Scutellarporenpunkt, meist ist dieser aber, wenigstens auf einer Flügeldecke, vorhanden Siehe LZ    >>>23  
-- Weniger plump gebaute Arten; Halsschild nicht auffällig breit und nicht so stark gewölbt. Fühler mit etwas helleren Basalgliedern. An den Beinen sind die Schenkel gewöhnlich etwas dunkler als die Schienen (Ausnahme: saginata); beide Halsschildbasalgruben deutlich. Wegen der geringeren Halsschildwölbung und der größeren Tiefe des äußeren Halsschildbasaleindruckes liegt der Grund dieser Basalgrube nicht oder kaum höher als der Hinterwinkel des Halsschild

   ...63

 
#63 Halsschildvorderwinkel auffällig spitz und deutlich über den Vorderrand vorstehend; Basis nicht oder nur um die Basalgruben undeutlich punktiert, diese nur schwach eingedrückt. Fühler einfarbig gelb. Aedoeagus [Abb.34]. 6,0-8,0 mm. Sibirische Art, die auch schon in der Umgebung von Warschau und in Ungarn und Slowakei (in sandiger Steppe) gefunden wurde. (Untergattung Celia).

   ...saginata (Menetries, 1847)

AMARA SAGINATA.GIF
Abb.34
 
-- Halsschildvorderwinkel nicht vorstehend; wenn geringfügig vorstehend, dann abgerundet und nicht zugespitzt [Abb.35]; Basaleindrücke tiefer eingedrückt (besonders die äußeren!). Fühler zur Spitze verdunkelt, Basalglieder oft etwas heller als die folgenden

   ...64

AMARA FUSCA
Abb.35
 
#64 Halsschildvorderwinkel völlig verrundet, der Seitenrand geht bogenförmig in den Vorderrand über [Abb.35]. Fühler höchstens vom 4. Glied an etwas verdunkelt (meist ganz gelb!). Größte Halsschildbreite an der Basis und von da (gleichmäßig gebogener Seitenrand) nach vorn stark verengt [Abb.36]. Der Haken an der Spitze der langen, stilettförmigen linken Paramere auffällig groß. Aedoeagus [Abb.37] [Abb.38] 7,0-9,5 mm. In ganz Mitteleuropa, im Süden nicht häufig, im Norden selten bis sehr selten, bevorzugt Sandboden und Ruderalstellen. (Untergattung Celia)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...fusca Dejean, 1828

AMARA FUSCA
Abb.36
AMARA FUSCA.GIF
Abb.37
AMARA FUSCA
Abb.38
 
-- Halsschildvorderwinkel zwar auch abgerundet, aber der Seitenrand geht nicht so glatt in den Vorderrand über wie bei voriger Art, die verrundeten Vorderwinkel stehen wenigstens eine Spur über den Halsschildvorderrand vor. Fühler mit helleren Basalgliedern. Größte Halsschildbreite etwas vor der Basis, nahe der Mitte. Der Haken an der Spitze der langen, stilettförmigen linken Paramere klein oder fast fehlend

   ...65

 
#65 Größer, 7,0-9,0 mm; Halsschildbreite meist etwa 3,0 mm. In der Regel ist das 1. Fühlerglied ganz hell, das 2. etwas dunkler, das 3. schon fast so dunkel wie die übrigen vom 4. an. Halsschildseiten regelmäßiger gerundet; Halsschild vorn relativ breit, seine Vorderwinkel nicht herabgezogen. Spitzenhaken der linken Paramere größer als bei folgender Art. Flügeldeckenstreifen hinten etwas vertieft. Oberseite hell bis sehr dunkel pechbraun. In ganz Mitteleuropa, aber überall selten. (Untergattung Celia)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...cursitans Zimm., 1832

 
-- Kleiner, 5,5-7,5 mm. Halsschildbreite meist 2,5 mm nicht übersteigend. In der Regel das 1. Fühlerglied hell, das 2. wie die übrigen verdunkelt. Halsschildseiten nur vorn stark gebogen, der Halsschild vorn relativ schmal; Vorderwinkel etwas herabgedrückt, die hinteren oft kurz zugespitzt und vorstehend. Spitzenhaken der rechten Paramere sehr klein oder fast fehlend. Flügeldeckenstreifen hinten kaum vertieft. Wie vorige Art gefärbt, meist aber etwas heller. In ganz Mitteleuropa, aber nicht häufig, im Norden und im Gebirge etwas häufiger als im Süden und in der Ebene. (Untergattung Celia)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...municipalis (Duft., 1812)

 
-- Zwischen cursitans und municipalis stehend, schlanker als diese beiden. Von municipalis durch die gleichmäßig bogenförmig gerundeten Halsschildseiten unterschieden, die hinten nicht in einer zugespitzten Ecke münden. Mit 6-7 mm kleiner als cursitans. Braun mit metallischem Schein. Von der Schweiz über die Süd und Ostalpen sowie auf dem gesamten Balkan weit verbreitet..

   ...messae Baliani, 1924 l


 
  aenea
alpestris
alpicola
anthobia
apricaria
aulica
bifrons
brunnea
cardui
communis
consularis
convexior
convexiuscula
crenata
croatica
cuniculina
cursitans
curta
dalmatina
equestris
erratica
eurynota
eximia
famelica
familiaris
frigida
fulva
fusca
gebleri
glabrata
infima
ingenua
lantoscana
littorea
lucida
lunicollis
majuscula
makolskii
messae
misella
montana
montivaga
municipalis
nigricornis
nitida
nivium
nobilis
ovata
praetermissa
proxima
pulpani
quenseli
sabulosa
saginata
saphyrea
schimperi
silvicola
similata
sollicita
spectabilis
spreta
tibialis
Zezea
     Erstellt am: 05.08.2009
Letzte Aktualisierung: 21.10.2016 - 23:37:23
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