Gattung: Bradycellus Erichson 1837 Carabidae - Harpalinae - Harpalini - Stenolophina
  Von Arved Lompe (n. L. Ganglbauer, E. Reitter, D. Wrase & B. Jaeger, A. Machado, J. Müller)
Bitte Fehler und Ergänzungen an mailbox@lompe.de senden
Wrase, D. & Jaeger, B. (1996 ): Revision der Bradycellus-Arten der Atlantischen Inseln aus der Verwandschaft des Br. excultus Woll. - Linzer Biologische Beitraege, 28(1): 497-515
Serrano, J. & Ortuno, M. (2001 ): Revisión de las especies ibéricas de Bradycellus Erichson (Coleoptera, Carabidae, Harpalini) - Bulletin de la Societe Entomologique de France, 106(4):337-348 Private Datei: F:\taxa\coleo\scans\Serrano&Ortuño2001 Bradycellus Iberische Halbinsel.pdf
Jaeger, B. (2007 ): Zur Synonymie und Verbreitung westpaläarktischer Arten der Bradycellus-Untergattung Bradycellus Erichson, 1837 (Coleoptera, Carabidae) - Linzer Biologische Beitraege, 39(1):331-370 Private Datei: F:\taxa\coleo\scans\Jaeger2007 Bradycellus.pdf
  Die Gattung zeichnet sich innerhalb der Stenolophina durch meist kahle Flügeldecken und einen Kinnzahn aus. Die sichere Bestimmung einiger Arten ist nur durch Untersuchung des Aedoeagus möglich; die ♂ sind - außer an den verbreiterten Vordertarsen - auch an einer behaarten Grube auf dem 1. Sternit kenntlich [Abb.1]..
BRADYCELLUS CAUCASICUS
Abb.1
 
  In der Tabelle fehlt die mir unbekante Art:
Nordrußland.

   ...ponderosus Lindroth, 1939

 
#1 Halsschild und Flügeldecken in den Zwischenräumen fein punktiert und hell behaart. Halsschild mit gewinkelten Hinterecken, ebenfalls fein behaart. Dunkel braun mit helleren Fühlern und Beinen. 5 mm. Azoren. Sao Miguel.

   ...chavesi Alluaud, 1919

 
-- Oberseite unbehaart

   ...1a

 
#1a Körper kurz und gedrungen. Kopf dick mit kleinen und flachen Augen [Abb.2]. Flügel stark reduziert und die Episternen der Hinterbrust kurz. Fühler kurz, perlschnurförmig, Beine kurz. Nur Arten von Teneriffa und Madeira. Untergattung Atlantocellus Wrase & Jaeger

   ...13

BRADYCELLUS MADERENSIS
Abb.2
 
-- Körper gestreckter [Abb.3], Kopf mit großen, vorstehenden Augen.

   ...2

BRADYCELLUS SP
Abb.3
 
#2 Beim ♂ auch die Mitteltarsen erweitert und auf der Unterseite mit schuppigen Hafthaaren besetzt. Untergattung Tetraplatypus.

   ...3

 
-- Beim ♂ nur die Vordertarsen schwach erweitert. Bei ♀ folge man dieser Leitzahl.

   ...4

 
#3 Im 3. Zwischenraum der Flügeldecken nur mit 1 Porenpunkt. Schwarzbraun, Flügeldeckennaht und Seitenrand ausschließlich der Basis und Körperanhänge heller; es kommen aber auch ganz dunkle Tiere vor. 5.-7. Flügeldeckenfurchen schwächer, mehr in Form strichförmiger Punkte (mit Unterbrechungen) ausgeprägt. Kleinere Art: 2,8-3,5 mm. ♂ : 1. Sternit mit 2 hintereinanderliegenden Haarflecken [Abb.4]. Aedoeagus [Abb.5]. Europa bis südliches Nordeuropa. In Mitteleuropa die häufigste Art der Gattung; hier stenotop unter Calluna mit ausgesprochener Rohhumusschicht.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ruficollis (Steph., 1828)

BRADYCELLUS RUFICOLLIS
Abb.4
BRADYCELLUS RUFICOLLIS.JPG
Abb.5
-- Im 3. Zwischenraum der Flügeldecken mit 3 feinen eingestochenen Punkten, selten auf einer Seite nur 1 oder 2. Montenegro bis Istrien in höher gelegenen Gebirgsgegenden.

   ...ganglbaueri Apfb.

 
#4 Im 3. Zwischenraum der Flügeldecken mit 3 feinen eingestochenen Punkten, selten auf einer Seite nur 1 oder 2. Siehe ganglbaueri LZ    >>>3  
-- Im 3. Zwischenraum der Flügeldecken ohne oder nur mit 1 Porenpunkt.

   ...5

 
#5 Hinter dem Halsschildvorderrand befinden sich im Bereich der mittleren 3/5 querüber verstreute scharfe und kräftige Punkte, nur wenig kleiner als die der Basalgruben [Abb.6].

   ...5a

BRADYCELLUS AZORICUS
Abb.6
 
-- Hinter dem Halsschildvorderrand meist nur spärlichere, selten scharfe Punktgrübchen (die Färbung täuscht zuweilen dunkle Punktgruben vor). Halsschildhinterecken meist nicht gewinkelt. 3. Zwischenraum der Flügeldecken vor dem Absturz mit 1 Borstenpunkt, der in seltenen Fällen auf einer Flügeldecke fehlen kann

   ...6

 
#5a Halsschildhinterecken deutlich gewinkelt, wenn auch sehr stumpf, die Seiten davor tief eingebuchtet. 3. Zwischenraum der Flügeldecken vor dem Absturz ohne Borstenpunkt. Rotbraun, Fühler und Beine gelblich. 4-5,5 mm. Psammophil. Nordafrika, Westeuropa einschließlich England, Südeuropa östlich bis Italien. In Mitteleuropa nur für die Niederlande sicher nachgewiesen. Vorkommen in Deutschland bisher unsicher

   ...distinctus (Dej., 1829)

 
-- Halsschild mit fast scharf rechtwinkligen Hinterecken, die Seiten davor noch tiefer eingebuchtet, hinter dem Vorderrand und an der Basis querüber grob punktiert, dazwischen fein mikroskulptiert. Flügeldecken bauchig, am 3. Streifen ohne Porenpunkt. Abdomen fein punktiert und behaart. Dunkel schwarzbraun, Fühler und Beine gelbbraun [Abb.7]. Aedoeagus [Abb.8]. 5 mm. Azoren: Sao Miguel. ssp.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...azoricus Colas, 1939


Die subspezifische Verschiedenheit dieser Form ist noch nicht gesichert.
BRADYCELLUS AZORICUS
Abb.7
BRADYCELLUS AZORICUS.GIF
Abb.8
#6 Halsschild vor den Hinterwinkeln mit kurzem konkavem Schwung, Hinterwinkel deutlich stumpfeckig

   ...7

 
-- Halsschild nach hinten konvex oder gerade verengt. Hinterwinkel verrundet

   ...9

 
#7 Kleinere Art: 2,8-3,5 mm. ♂: Mitteltarsen schwach erweitert, Aedoeagus: [Abb.5]. Siehe ruficollis LZ    >>>3
BRADYCELLUS RUFICOLLIS.JPG
Abb.5
 
-- 3,8 mm große Art aus der Türkei [Abb.3]. Aedoeagus: [Abb.9]. ♂: Mitteltarsen nicht erweitert. (sp_TR)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...sp. n. (tr)

BRADYCELLUS SP
Abb.3
BRADYCELLUS SP
Abb.9
-- 4,5-5,5 mm. ♂: Mitteltarsen nicht erweitert.

   ...8

 
#8 Habitus [Abb.10]. Halsschildseitenrandung um die Hinterecken bis zur Mitte der Basalgrube reichend. Hinterwinkel sehr stumpf. Halsschild oft jederseits hinter dem Vorderrand mit einzelnen groben Punkten. Geflügelt, die Metepisternen viel länger als vorne breit. Flügeldeckenintervalle bei 50 x glatt. Grundfarbe rötlichbraun, Flügeldeckenseitenrand und Naht kaum heller, Körperanhänge hell gelbbraun. 4,5-5,5 mm. [Abb.11] Vom Mittelmeergebiet nördlich bis Südschweden. In Mitteleuropa nicht häufig, nach Norden sogar selten. An feuchten Stellen auf Sandboden, oft am Licht

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...verbasci (Duft., 1812)

BRADYCELLUS VERBASCI
Abb.10
BRADYCELLUS VERBASCI.JPG
Abb.11
-- Halsschildseitenrandung nur bis in die Hinterecken reichend. Hinterwinkel weniger stumpf, fast rechtwinklig. Ungeflügelt, die Metepisternen kürzer. Flügeldeckenintervalle bei 50 X deutlich quer genetzt. Schwarzbraun, Körperanhänge gelbbraun. Aedoeagus [Abb.12] [Abb.13]. 4,5-5,5 mm. Nordatlantische Art: Nordwesteuropa, in Mitteleuropa nur im Westen, bisher im Rheinland, Oldenburg und Umgebung Hamburg festgestellt. In feuchtem Moos an Waldrändern. Die Imagines überwintern.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...sharpi Joy, 1912

BRADYCELLUS SHARPI.GIF
Abb.12
BRADYCELLUS SHARPII
Abb.13
#9 Große Art: > 4,9 mm. Färbung rotbraun, manchmal die Flügeldecken seitlich mit einem dunkleren Streifen. Halsschildhinterecken stark verrundet, die Basis mit groben Punkten, die nicht auf die Basalgruben beschränkt sind, neben den Hinterecken aufgewölbt [Abb.14]. Aedoeagus [Abb.15]. Italien, Spanien, Portugal, Nordafrika.

   ...lusitanicus (Dejean, 1829)

BRADYCELLUS LUSITANICUS
Abb.14
BRADYCELLUS LUSITANICUS.GIF
Abb.15
-- Kleinere Arten: < 4,7 mm. Kastanien- bis gelbbraun, einfarbig. Halsschildhinterwinkel in der Rundung angedeutet, die Basis dort flach oder nur schwach gewölbt.

   ...9a


 
#9a Augen seitlich fast halbkugelig vorragend, der Schläfenwinkel fast rechtwinkelig [Abb.16]. Halsschild nach hinten ± gerade verengt [Abb.17], die Seiten kräftiger als bei den folgenden Arten abgesetzt, der abgesetzte Seitenrand setzt sich an der Basis etwa bis zur Mitte der Basalgruben fort. Scutellarstreifen gewöhnlich lang und deutlich ausgeprägt, Flügeldeckenstreifen im Grunde unpunktiert. Heller oder dunkler rotbraun, Körperanhänge rötlichgelb. Fast stets geflügelt. ♂: Penis im apikalen Drittel mit zwei zueinander parallelen, länglichen, in Aufsicht stets deutlich erkennbaren Stachelfeldern, die Spitze nicht zur Seite gebogen [Abb.18]. 3,5-4,7 mm. Von Madeira über Nordafrika, Europa ohne den hohen Norden, bis zum Kaukasus. In Mitteleuropa verbreitet und nicht selten, ziemlich eurytop, aber vorzugsweise in der Bodenstreu von Heide- und Moorgebieten. Fliegt in der Dämmerung, kann abends gekätschert werden, häufig am Licht.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...harpalinus (Serv., 1821)

BRADYCELLUS HARPALINUS
Abb.16
BRADYCELLUS HARPALINUS
Abb.17
BRADYCELLUS HARPALINUS.JPG
Abb.18
 
-- Augen weniger vorgewölbt, der Schläfenwinkel ist flacher [Abb.19]. Halsschildseiten wenigsten in der Vorderhälfte schmäler abgesetzt, durchschnittlich kleiner. ♂: Penis im apikalen Drittel ohne deutliche Stachelfelder oder die Spitze deutlich zur Seite gebogen [Abb.20]

   ...10

BRADYCELLUS CSIKII
Abb.19
BRADYCELLUS CSIKII.JPG
Abb.20
#10 Geflügelt.

   ...10a

 
-- Fast stets ungeflügelt; geflügelte Exemplare sind bisher nur aus den Donauauen bei Linz und aus Oldenburg bekannt geworden. Heller oder dunkler rotbraun, Flügeldecken oft etwas dunkler als der Vorderkörper; Fühler und Beine rötlichgelb. Halsschild etwas schwächer quer, zur Basis leicht gerundet oder gerade verengt, Hinterecken stumpfer als bei den beiden vorhergehenden Arten. Punktur der Basalgruben sehr variabel. Die sehr feine Halsschildseitenrandung greift nur sehr kurz auf die Halsschildbasis über oder erlischt in den Halsschildhinterecken. Flügeldecken seitlich etwas mehr gerundet, Scutellarstreifen stark verkürzt oder fehlend, wenigstens die äußeren Flügeldeckenfurchen im Grunde fein punktiert. Aedoeagus zugespitzt [Abb.21] [Abb.22]. 3,2-3,8 mm. Von Spanien bis Westsibirien gemeldet. In Mitteleuropa überall häufig, besonders in Callunaheiden, auch in alpinen Lagen (collaris Payk., carnicus Schweiger, imitator Schweiger)

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...caucasicus Chaud., 1846


Ein etwas anderes Genital hat ein Tier aus dem Riesengebirge, das äußerlich als diese Art bestimmt werden kann [Abb.23].
BRADYCELLUS CAUCASICUS.GIF
Abb.21
BRADYCELLUS CAUCASICUS
Abb.22
BRADYCELLUS CAUCASICUS2.JPG
Abb.23
 
#10a Ausgefärbt schwarzbraun, Flügeldeckennaht und -seitenrand schmal aufgehellt, Fühler und Beine rötlichgelb. In der Gestalt, insbesondere in der Halsschildform einem kleinen harpalinus sehr ähnlich, die Halsschildbasalgruben gewöhnlich ausgedehnter und gröber punktiert als dort, der Scutellarstreif meistens verkürzt. Flügeldeckenstreifen im Grunde unpunktiert. Stets geflügelt. 3-4 mm. Aedoeagus an der Spitze verrundet [Abb.20]. Von den Niederlanden im Westen, nördlich bis Südschweden und östlich bis Polen und Ungarn gemeldet; in Mitteleuropa wohl überall nachzuweisen, wenn auch seltener als die verwandten Arten. Bevorzugt sonnenexponierte Trockenböden, fliegt ans Licht

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...csikii Laczo, 1912

BRADYCELLUS CSIKII.JPG
Abb.20
 
-- Heller braun als harpalinus und csikii, die Flügeldecken manchmal in der Mitte mit einem dunklen Schattenfleck. Halsschild mit deutlich punktierten Basalgruben, die Punkte gehen bis zum Seitenrand; die Basis neben den Hinterecken flach [Abb.24]. Aedoeagus [Abb.25]. Spanien.

   ...brevitarsis Normand, 1945

BRADYCELLUS BREVITARSIS
Abb.24
BRADYCELLUS BREVITARSIS.GIF
Abb.25
#13 Hinterwinkel des Halsschilds sehr breit verrundet, Flügeldecken sehr gedrungen eiförmig, die Streifen deutlich punktiert. Beborstung der Schulter und der Halsschildvorderwinkel normal. Die gesamte Unterseite dunkel. 2. / 3. Ventrit der ♂ zentral mit dichter behaarter Vertiefung oder Verflachung. Medianlobus [Abb.26]. Größe 3,0-3,2.mm Teneriffa.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...ventricosus Woll., 1864

BRADYCELLUS VENTRICOSUS.GIF
Abb.26
 
-- Hinterwinkel des Halsschilds weniger breit verrundet, die Seiten davor oft leicht ausgeschweift. Flügeldecken länger eiförmig, die Streifen ± glatt, nicht deutlich punktiert. Beborstung der Schulter reduziert (nur 1-2 feine Borsten), keine Borsten am Halsschildvorderwinkel. Kopfunterseite und Vorderbrust hell, Seiten der Vorderbrust (Proepistemen) dunkel, Hinterleib variabel gefärbt. 2. / 3. Ventrit der ♂ mit flacher Vertiefung die nicht deutlich dichter behaart ist. Medianlobus anders. Arten von Madeira und Porto Santo.

   ...14

 
#14 Flügeldecken im 3. Intervall mit Porenpunkt, dieser zuweilen einseitig, nur ausnahmsweise beidseitig fehlend. Oberseite stark quergerunzelt. Medianlobus [Abb.27] [Abb.28]. 2,8-3,0 mm. Habitus [Abb.2].

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...maderensis Mateu, 1958

BRADYCELLUS MADERENSIS.GIF
Abb.27
BRADYCELLUS MADERENSIS
Abb.28
BRADYCELLUS MADERENSIS
Abb.2
 
-- Flügeldecken im 3. Intervall ohne Porenpunkt (nur in sehr seltenen Ausnahmefällen bei assingi einseitig auftretend). Oberseite schwächer quergerunzelt oder glatt.

   ...15

 
#15 Aufgehellte Partie des Kopfes über der Fühlerbasis erstreckt sich (bis auf seltene Ausnahmen) seitlich bis zum Hinterrand der Augen, zuweilen sogar die vordere Kopfhälfte einschließlich Kopfschild hell. Basalgrübchen klein, aber deutlich, rundlich oder länglich. Oberseite ± schwach quergerunzelt. Medianlobus [Abb.29] [Abb.30]. Größe 2,8-3,0 mm.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...assingi Wrase & Jaeger, 1996

BRADYCELLUS ASSINGI.GIF
Abb.29
BRADYCELLUS ASSINGI
Abb.30
-- Kopf nur im Bereich der Fühlerwurzeln ± aufgehellt, die aufgehellten Partien oft sehr klein und undeutlich. Oberseite ± glatt. Basalgrübchen undeutlich oder obsolet. Hierher 2 äußerlich oft nicht sicher zu trennende Arten, aber mit konstanten Unterschieden im Bau des Medianlobus.

   ...16

 
#16 Fühler länger, bei den ♂ Glied 10 deutlich länger als breit. Durchschnittlich größer und heller gefarbt. Halsschild in der Regel marginal ausgedehnter aufgehellt, zentrale Makel zuweilen stark reduziert oder fehlend, es kommen aber auch Exemplare mit beinahe dunklem Halsschild vor. Vorderrand meist stärker halbkreisförmig ausgeschnitten und Vorderecken deutlicher zugespitzt vorragend, Basis in der Regel schmaler. Schultern meist mehr verrundet und die Halsschildbasis nur wenig an Breite übertreffend. Seiten der Flügeldecken meist gleichmäßiger gerundet. Medianlobus [Abb.31] [Abb.32]. Größe 2,9-3,6 mm.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...wollastoni Wrase & Jaeger, 1996

BRADYCELLUS WOLLASTONI.GIF
Abb.31
BRADYCELLUS WOLLASTONI
Abb.32
-- Fühler kürzer, bei den ♂ Glied 10 so lang wie breit oder nur wenig länger als breit. Durchschnittlich kleiner und dunkler gefärbt. Halsschild in der Regel ohne oder nur mit wenig aufgehelltem Vorderrand, zentrale Makel größer, selten stärker reduziert, nur ausnahmsweise fehlend. Vorderrand meist nur seicht rundlich oder leicht winklig ausgeschnitten, Vorderecken kaum zugespitzt. Basis in der Regel breiter. Schultern meist deutlicher ausgeprägt und Halsschildbasis meist mehr an Breite übertreffend. Seiten der Flügeldecken hinter der Schulter meist weniger gerundet, oft fast gerade erweitert. Medianlobus [Abb.33] [Abb.34]. Größe 2,9-3,5 mm.

Meldungen in Google Earth anzeigen   ...excultus Woll., 1854

BRADYCELLUS EXCULTUS.GIF
Abb.33
BRADYCELLUS EXCULTUS
Abb.34
  assingi
azoricus
brevitarsis
caucasicus
chavesi
csikii
distinctus
excultus
ganglbaueri
harpalinus
lusitanicus
maderensis
ponderosus
ruficollis
sharpi
sp_tr
ventricosus
verbasci
wollastoni
     Erstellt am: 05.08.2009
Letzte Aktualisierung: 14.09.2016 - 17:27:06
Copyright © 2016 Dr. Arved Lompe - All rights reserved